Sieh alle Nachrichtenartikel, die mit Kinderland in Bobbejaanland verknüpft sind.
Bobbejaanland investierte 1,5 Millionen Euro in die erste Winteröffnung: Was gibt es zu erleben?
Bobbejaanland investierte 1,5 Millionen Euro in die erste Ausgabe von Bobbejaanland Wintert. Kinderland blieb Teil des Winterangebots, während der Park mit Shows, Beleuchtung, Eisbahn und geöffneten Attraktionen eine neue Saison startete.
Mehr Kontext
Etwas mehr als ein Jahr nach der Umfrage wurde Bobbejaanland Wintert Wirklichkeit. Looopings beschrieb, wie der flämische Park 1,5 Millionen Euro in seine erste Winteröffnung investierte, die bis Anfang Januar lief. In weniger als drei Wochen verwandelte sich Bobbejaanland vom Halloween-Ort in einen Winterpark, mit Hunderten Weihnachtsbäumen, rund dreißig Kilometern Lichterketten und sehr vielen Lichtern.\n\nDie Winterausgabe umfasste sechs dekorierte Bereiche. Bestehende Zonen erhielten neue Namen, auf einem Ponton im großen See entstand eine kostenlos zugängliche Eisbahn, dazu kamen eine Alpenhütte, ein Winterzirkus, eine Parade, Feuer- und Lasershows sowie Begegnungen mit Winterfiguren. Für Kinderland war besonders relevant, dass die Attraktion in der Liste der geöffneten Angebote stand, neben großen Namen wie Fury, Sledge Hammer, Typhoon, Revolution, Dreamcatcher, Bob Express und The El Paso Special. Wondergarden blieb dagegen geschlossen.\n\nFür Besucher bedeutete dies, dass Bobbejaanland nicht mit einem kleinen Weihnachtstest startete, sondern sofort ein vollwertiges Winterprodukt präsentierte. Direktor Yves Peeters sagte, das Angebot solle wachsen, so wie zuvor Halloween gewachsen war. Damit wurde Bobbejaanland Wintert zu einem strategischen Schritt: Der Park wollte auch außerhalb der klassischen Saison relevant bleiben.
Bobbejaanland plant Winteröffnung mit Umfrage zu verschiedenen Konzepten
Bobbejaanland prüfte 2024 per Besucherumfrage eine mögliche Winteröffnung unter dem Namen Bobbejaanland Wintert. Kinderland wurde als Bereich genannt, in dem der Weihnachtsmann und ein winterliches Familienangebot Platz finden könnten.
Mehr Kontext
Im Oktober 2024 wurde deutlich, dass Bobbejaanland ernsthaft über eine Winteröffnung nachdachte. In einer Besucherumfrage fragte der Park nach dem Interesse an Bobbejaanland Wintert und stellte mehrere mögliche Konzepte vor. Damit orientierte er sich an Wettbewerbern wie Plopsaland, Bellewaerde Park und Walibi Belgium, die die Wintermonate bereits stärker nutzten.\n\nDie Ideen gingen deutlich weiter als ein paar Weihnachtsbäume am Eingang. Genannt wurden unter anderem eine Lasershow auf dem Wasser, ein Feuerspektakel, eine Drohnenshow, ein Winterzirkus, eine Weihnachtsparade, Lichtskulpturen, eine Eisbahn, ein Weihnachtsmarkt und sogar ein familienfreundliches Spukhaus im Weihnachtsthema. Auch die Themenbereiche sollten eine winterliche Ebene erhalten. Für Kinderland war ein Auftritt des Weihnachtsmanns vorgesehen, während Desperado City zu einer Welt rund um Spielzeug werden könnte.\n\nFür Besucher war dies vor allem ein Hinweis darauf, dass Bobbejaanland seine Saison verlängern und den Park anders nutzen wollte. Gleichzeitig machte Technikdirektor Tom Knuts klar, wie groß dieser Schritt wäre: Wartung, Prüfungen und Personalplanung waren bisher auf eine Saison von April bis Oktober ausgerichtet. Eine Winteröffnung würde also nicht nur Atmosphäre bringen, sondern die gesamte Organisation des Parks verändern.
Bobbejaanland wird in sieben Themenbereiche aufgeteilt
Bobbejaanland teilte den Park 2023 in sieben Themenbereiche ein und gab Kinderland eine breitere Bedeutung als nur die überdachte Spielhalle. Auch Labyrinth und Oki Doki wurden dem Bereich zugerechnet.
Mehr Kontext
2023 machte Bobbejaanland einen weiteren Schritt vom klassischen Freizeitpark hin zu einem klarer gegliederten Themenpark. Der Park wurde in sieben Bereiche aufgeteilt: Welkomstplein, Wondergarden, Land of Legends, Adventure Valley, Desperado City, Kinderland und Mystery Bay. Die neue Struktur sollte den Parkplan verständlicher machen, wobei jeder Bereich ein eigenes Symbol und eine eigene Farbwelt erhielt.\n\nFür Kinderland änderte sich vor allem die Abgrenzung. Der Name stand nicht mehr nur für die bekannte überdachte Spielhalle, sondern auch für das umliegende Gebiet mit Labyrinth und Oki Doki. Dadurch bekam der Kinderbereich mehr Gewicht und Sichtbarkeit. Gleichzeitig führte Bobbejaanland in Kinderland und Wondergarden ein Rauchverbot ein, was die Familienfunktion dieser Zonen zusätzlich betonte.\n\nFür Besucher bedeutete die Neuordnung mehr Orientierung während eines Parktags. Attraktionen, Gastronomie und Wege wurden klarer gruppiert, während neue Schilder im überarbeiteten Erscheinungsbild und Anzeigen mit aktuellen Wartezeiten den Park moderner wirken lassen sollten. Die Meldung zeigt, dass Bobbejaanland nicht nur in einzelne Attraktionen investierte, sondern auch in die Art, wie Gäste den gesamten Park verstehen und erleben.
Video: Das sind die drei neuen Spukhäuser von Bobbejaanland
Bobbejaanland stellte die drei neuen Halloweenhäuser von 2022 genauer vor und präsentierte Alice in Horrorland in Kinderland als klaren Höhepunkt. Das zweistöckige Erlebnis verwandelte den Kinderbereich in ein großes, düsteres Wunderland.
Mehr Kontext
Später in der Halloween-Saison 2022 füllte Bobbejaanland die zuvor angekündigte Erweiterung mit mehr Inhalt. Neben vier bestehenden Spukhäusern entstanden drei neue Erlebnisse, wodurch der Park auf sieben Häuser kam. Für einen belgischen Freizeitpark war das zu diesem Zeitpunkt ein außergewöhnlich großes Angebot.\n\nDie meiste Aufmerksamkeit erhielt Alice in Horrorland. Das Erlebnis wurde in Kinderland eingerichtet und nutzte zwei Etagen, um Besucher durch eine makabre Version von Wonderland zu schicken. Bekannte Figuren wie der Hutmacher, der Märzhase, die Herzkönigin und Alice kehrten zurück, allerdings als bedrohliche Gestalten. Der Park präsentierte das Spukhaus als Höhepunkt der Halloween-Saison und ließ mehrere spezialisierte Kreativfirmen daran arbeiten.\n\nFür Besucher verwandelte sich Kinderland damit vorübergehend von einem sicheren Familienbereich in das größte Gruselerlebnis der Geschichte von Bobbejaanland. Die Erweiterung brachte auch praktische Entscheidungen mit sich: Einzeltickets, Kombitickets, Wartezeiten von bis zu einer Stunde und einen teuren Horror Pass für Gäste, die alles ohne Warten erleben wollten. Halloween wurde dadurch nicht nur Dekoration, sondern ein eigenständiges Eventprodukt.
Drei neue Spukhäuser in Bobbejaanland, darunter Alice in Horrorland
Bobbejaanland baute Halloween 2022 deutlich aus und bot sieben Spukhäuser, darunter Alice in Horrorland in Kinderland. Die Saison begann früher und dauerte länger als zuvor, wodurch der Kinderbereich vorübergehend eine klare Gruselrolle erhielt.
Mehr Kontext
Bobbejaanland machte 2022 einen auffälligen Schritt im belgischen Halloween-Wettlauf. Der Park kündigte sieben Spukhäuser an, mehr als je zuvor, und ergänzte das Programm um drei neue Namen: Alice in Horrorland, Monastery und Corp Pest Control. Für Kinderland war vor allem Alice in Horrorland entscheidend, weil der überdachte Spielbereich dadurch vorübergehend eine völlig andere Rolle bekam.\n\nDie düstere Version von Alice im Wunderland zeigte, wie weit Bobbejaanland seine Halloween-Thematisierung ausbauen wollte. Kinderland, normalerweise ein Ort für junge Familien, wurde zur Kulisse eines vollwertigen Spukhauses. Auch andere Bereiche wurden überarbeitet: Corp Pest Control ersetzte das frühere Corp, Texas Butcher erhielt zusätzliche Schreckmomente und Bazaar Bizarre bekam einen verwirrenden Tunnel.\n\nFür Besucher bedeutete die Ankündigung ein längeres, größeres und ehrgeizigeres Halloween. Die Saison begann bereits am 8. Oktober und lief bis zum 13. November. Damit stellte sich Bobbejaanland deutlich neben Walibi Belgium auf: mehr Spukhäuser und mehr Halloweentage, mit Kinderland als einem der überraschendsten Orte dieser Erweiterung.
Während der Winterschließung 2021 übernahm Kinderland vorübergehend eine gesellschaftliche Rolle als Impfzentrum für Booster- und Kinderimpfungen.
Mehr Kontext
Während der Winterschließung 2021 erhielt Kinderland eine Aufgabe weit außerhalb des normalen Freizeitparkbetriebs. Bobbejaanland stellte die große Indoorhalle als regionales Impfzentrum zur Verfügung. Die bestehende Quelle erwähnt Booster-Impfungen für Einwohner unter anderem aus Kasterlee und Olen sowie Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren.
Die Entscheidung war zugleich praktisch und symbolisch. Kinderland bot viel überdachte Fläche, klare Wege und genügend Kapazität, um Termine und Personenströme zu organisieren. Eine Halle, die Besucher sonst mit Kinderattraktionen, Spielwegen und Familienzeit verbinden, wurde vorübergehend für öffentliche Gesundheit genutzt. Für Parkgäste bedeutete das keinen regulären Zugang zu den Attraktionen, zeigte aber, wie flexibel ein großer Indoorbereich außerhalb der Saison eingesetzt werden kann. In der Geschichte von Kinderland ist dies ein ungewöhnliches Nebenkapitel: Die Attraktionszone war für kurze Zeit kein Teil eines Ausflugstags, sondern ein wiedererkennbarer regionaler Knotenpunkt in der Folge der Corona-Pandemie.
Bobbejaanland-Direktor blickt voraus: Auffrischungen und neue Attraktionen nach Corona
Direktor Yves Peeters blickte im Looopings Podcast auf Bobbejaanland nach der Corona-Krise voraus. Er nannte unter anderem Kinderland, Indiana River und El Paso als ältere Attraktionen, die noch nicht das gewünschte Niveau erreichten.
Mehr Kontext
Als die belgischen Freizeitparks im Mai 2021 wieder in Richtung Öffnung gingen, blickte Bobbejaanland-Direktor Yves Peeters im Looopings Podcast über die unmittelbaren Corona-Sorgen hinaus. Nach Monaten mit finanzieller Belastung und begrenzter Kapazität wollte er wieder über Renovierungen, Konkurrenz und künftige Attraktionen sprechen.\n\nPeeters sagte offen, dass einige ältere Bereiche von Bobbejaanland noch nicht das Niveau erreicht hatten, das er sich wünschte. In diesem Zusammenhang nannte er Kinderland, die Wasserbahn Indiana River und die Darkride El Paso. Diese Aussage war wichtig, weil sie zeigte, wo der Park selbst Verbesserungsbedarf sah: nicht nur bei neuen Investitionen, sondern auch beim Auffrischen bestehender Publikumslieblinge.\n\nFür Besucher lag die Bedeutung vor allem in der Aussicht, dass Bobbejaanland nach der Corona-Zeit mehr wollte als reine Erholung. Der Park wollte wieder in Qualität investieren. Gleichzeitig wuchs der Druck durch belgische Wettbewerber, denn Plopsaland und Walibi Belgium eröffneten große neue Achterbahnen. Der Podcast stellte Kinderland und El Paso damit in eine breitere Strategie, in der ältere Attraktionen ihren Platz in einem zukunftsorientierten Park neu behaupten mussten.
Belgische Freizeitparks öffnen ohne Indoorattraktionen
Belgische Freizeitparks durften im April 2021 wieder öffnen, doch Corona-Regeln hielten die meisten Indoorattraktionen geschlossen. Besucher mussten daher unter anderem Kinderland, Revolution, Anubis The Ride, Popcorn Revenge und Huracan missen.
Mehr Kontext
Im März 2021 erhielten belgische Freizeitparks endlich eine Perspektive für die Wiedereröffnung, doch die Lockerung hatte eine klare Grenze. Die Regierung erlaubte vor allem Aktivitäten im Freien. Überdachte Attraktionen mussten deshalb bis auf Weiteres geschlossen bleiben, während die Parks mit den Behörden weiter über die genaue Auslegung sprachen.
Für Besucher entstand dadurch eine ungewöhnliche halb geöffnete Saison. Plopsaland De Panne konnte Mayaland und Het Bos van Plop nicht nutzen und suchte noch nach Lösungen für überdachte Warteschlangen wie bei Anubis The Ride. In Bobbejaanland blieben Banana Battle, Indiana River, El Paso, Revolution, The Forbidden Caves und Kinderland geschlossen. Walibi Belgium musste unter anderem auf Challenge of Tutankhamon, Popcorn Revenge und Palais du Génie verzichten, während Bellewaerde Huracan, Bengal Express und Het Huis Van Houdini nicht öffnen konnte.
Die Bedeutung lag nicht nur in der Liste geschlossener Türen. Indoorattraktionen sind normalerweise bei schlechtem Wetter und für Familien mit kleinen Kindern besonders wertvoll. Während der Corona-Wiedereröffnung wurde genau diese geschützte Qualität zum Problem. Für Kinderland und vergleichbare Attraktionen erklärt die Meldung, warum Verfügbarkeit und Besucherströme 2021 nicht mit einem normalen Betriebsjahr vergleichbar sind.
Bobbejaanland: Diese Attraktionen bleiben in der Corona-Zeit geschlossen
Bei der Wiedereröffnung von Bobbejaanland am 1. Juli 2020 blieben mehrere Attraktionen wegen Corona-Maßnahmen geschlossen oder angepasst. Kinderland, El Paso und Glijbaan gehörten zu den Einschränkungen, die Besucher sofort bemerkten.
Mehr Kontext
Als Bobbejaanland im Sommer 2020 wieder Gäste empfangen durfte, kehrte der Park nicht einfach zum Normalbetrieb zurück. Geschäftsführer Yves Peeters erklärte, dass mehrere Attraktionen geschlossen bleiben oder angepasst würden, damit der Neustart überschaubar und sicher blieb.\n\nVor allem überdachte und interaktive Angebote waren betroffen. Kinderland blieb geschlossen, ebenso die Schieß-Darkride El Paso, Glijbaan und der 3D-Simulator The Forbidden Caves. Achterbahnen wie Revolution und Dreamcatcher konnten fahren, allerdings ohne Virtual-Reality-Brillen. In größeren Attraktionen, besonders auf Achterbahnen, auf denen Besucher schreien, wollte Bobbejaanland außerdem Masken vorschreiben.\n\nFür Besucher bedeutete die Wiedereröffnung daher einen Parktag mit klaren Einschränkungen: Die Tore öffneten, aber nicht jeder vertraute Programmpunkt war verfügbar. Der erste Öffnungstag wurde Mittwoch, der 1. Juli, nachdem gewünschte Testtage keine Genehmigung erhielten. Die Meldung zeigt, wie Freizeitparks im ersten Corona-Sommer zwischen Kapazität, Erlebnis und Sicherheit abwägen mussten. Bobbejaanland entschied sich für einen vorsichtigen Start, bei dem besonders Kinderland und andere Indoor-Erlebnisse die Maßnahmen spürten.
Bobbejaanland arbeitet an einem besseren Image: schon viele Schritte gemacht
Nach der Eröffnung von Fury und Land of Legends sprach Bobbejaanland offen über sein Imageproblem und seine Investitionsentscheidungen. Zugleich wurden ältere Publikumsmagnete wie Kinderland, Revolution und El Paso als mögliche Renovierungsfälle genannt.
Mehr Kontext
Im September 2019 stand Bobbejaanland an einem Wendepunkt. Mit der Triple-Launch-Achterbahn Fury und dem Themenbereich Land of Legends hatte der Park gerade seine auffälligste Investition seit Jahren eröffnet. In der Looopings Podcast nannte Geschäftsführerin Peggy Verelst es sogar das Jahr der Wahrheit: Die neue Bahn sollte nicht nur das Attraktionsangebot stärken, sondern auch das Image des flämischen Parks verbessern.
Das Gespräch zeigte, wie genau Bobbejaanland seine Ausgaben abwägen musste. Eigentümer Parques Reunidos bestimmte, wie viel investiert werden durfte, weshalb jede Budgetentscheidung Gewicht hatte. Ein großer Teil floss in Dekoration und Thematisierung, wofür laut Verelst Überzeugungsarbeit beim Hauptsitz nötig war. Fury wurde dadurch zum Aushängeschild eines Parks, der mehr Ehrgeiz zeigen wollte, als sein Ruf manchmal vermuten ließ.
Gleichzeitig richtete Bobbejaanland den Blick auf ältere Publikumsmagnete. Revolution, Kinderland, Indiana River und El Paso Special wurden als Bereiche genannt, die langfristig eine deutliche Renovierung gebrauchen könnten. Für Besucher war das relevant, weil der Park nicht nur neue Hauptattraktionen braucht, sondern auch Pflege für das bestehende Angebot. Erst diese Kombination entscheidet, ob eine Imageverbesserung kurzfristig bleibt oder dauerhaft wirkt.
Bobbejaanland schliesst Attraktionen drei Stunden vor Parkschluss
Kinderland schloss an einem gut besuchten Tag bereits um 15.00 Uhr für eine private Mitarbeiterfeier, wodurch Familien unerwartet einen großen Indoorbereich verloren.
Mehr Kontext
An einem gut besuchten Tag im Jahr 2017 stießen Familien in Bobbejaanland auf eine unerwartete Einschränkung: Kinderland schloss bereits um 15.00 Uhr, drei Stunden vor dem übrigen Park. Die bestehende Quelle nennt als Grund eine private Mitarbeiterfeier, für die die überdachte Kinderhalle vermietet worden war. Ausgerechnet bei großem Andrang fiel damit ein wichtiger Teil des Familienangebots weg.
Die Wirkung ging über die frühe Uhrzeit hinaus. Kinderland war ein großer Indoorbereich mit mehr als zehn Attraktionen auf drei Etagen und rund siebentausend Quadratmetern Fläche. Für Familien mit kleinen Kindern bot die Halle Schutz, zusätzliche Kapazität und eine Ausweichmöglichkeit bei Gedränge oder schlechtem Wetter. Die Entscheidung machte sichtbar, wie empfindlich ein solcher Familienbereich wird, wenn externe Veranstaltungen den normalen Besuchstag durchbrechen. In der Geschichte von Kinderland bleibt dies ein kleines, aber aufschlussreiches Ereignis: keine technische Störung und keine Renovierung, sondern eine betriebliche Entscheidung, die Gäste direkt spürten, weil sie mit dem vollständigen Angebot gerechnet hatten.
Aufgeschobene Wartung fordert ihren Tribut in Bobbejaanland
Bei Kinderland in Bobbejaanland stürzten 2015 Teile von Fassade und Dach herab. Verletzte waren nicht bekannt, doch der Vorfall verstärkte Sorgen über Wartungsrückstand rund um die große Kinderhalle.
Mehr Kontext
Im September 2015 geriet Kinderland in Bobbejaanland wegen sichtbarer Schäden am Gebäude in die Schlagzeilen. Beim überdachten Spielparadies stürzte ein Teil der Fassade ein, außerdem fielen Dachbestandteile herab. Die losen Platten landeten auf einer Terrasse vor dem Gebäude. Verletzte waren nicht bekannt, doch ein Besucher warnte, dass auch andere Bretter, sogar über Wegen für Gäste, deutlich lose hingen.
Für Besucher war das mehr als ein unschöner Wartungsmangel. Kinderland soll gerade ein sicherer, geschützter Ort für Familien mit kleinen Kindern sein. Wenn Fassaden- und Dachteile sichtbar nachgeben, berührt das unmittelbar Vertrauen, Komfort und den Eindruck, ob ein Park seine älteren Gebäude im Griff hat. Der Vorfall machte Wartungsrückstand greifbar.
Historisch ist die Meldung wichtig, weil Kinderland kein Nebengebäude ist, sondern ein großer Teil des Familienangebots von Bobbejaanland. Das überdachte Spielparadies wurde von Bobbejaan Schoepen erdacht, umfasst rund siebentausend Quadratmeter und eröffnete 1995. Fünf Jahre nach Schoepens Tod zeigte der Vorfall, wie verletzlich ein solches Erbe wird, wenn bauliche Pflege zurückbleibt.
Bobbejaanland kürzte 2014 kurzfristig bei Reinigung und Betrieb. Dadurch öffneten mehrere Attraktionen später als gewohnt, und Kinderland wurde erst gegen Mittag zugänglich.
Mehr Kontext
Im August 2014 wurden die finanziellen Spannungen in Bobbejaanland für Besucher sichtbar. Durch eine kurzfristige Sparrunde wurde ein Viertel der Reinigungsdienste für Terrassen und Plätze nicht mehr eingeplant. Direktor Roland Kleve verwies in einer internen Mitteilung auf Druck des Eigentümers Parques Reunidos, der mit enttäuschenden Ergebnissen kämpfte und in kurzer Zeit möglichst viel Geld einsparen wollte.
Die Maßnahmen beschränkten sich nicht auf die Reinigung. Auch beim Betrieb der Attraktionen wurde gekürzt: Mehrere Anlagen sollten täglich erst zwei Stunden nach der regulären Parköffnung öffnen. Für Kinderland hatte das eine sehr konkrete Folge. Der überdachte Themenbereich für kleine Kinder wurde erst gegen Mittag zugänglich, sodass Familien am Vormittag einen wichtigen wettergeschützten Ort vermissten.
Historisch ist diese Meldung wertvoll, weil sie zeigt, wie finanzielle Entscheidungen die Besuchererfahrung unmittelbar prägen können. Kinderland war nicht wegen einer Störung oder Renovierung betroffen, sondern durch Personal- und Kostenpolitik auf Parkebene. Für Besucher konnte das weniger Komfort, schlechtere Verteilung und ein ungepflegteres Parkbild bedeuten. Für die Geschichte von Kinderland erklärt es, warum die Verfügbarkeit in älteren Saisons manchmal von den normalen Erwartungen der Familien abwich.
Bei der Wiedereroeffnung im Juli 2020 arbeitete Bobbejaanland mit Reservierungen, Abstandspunkten, freien Reihen und Masken auf den intensiveren Attraktionen. Mehrere Indoor-Angebote und Einrichtungen blieben vorerst geschlossen.
Mehr Kontext
Bobbejaanland oeffnete Anfang Juli 2020 nach einer dreimonatigen Verzoegerung durch die Corona-Krise wieder. Die Rueckkehr der Besucher hatte wenig mit einem normalen Saisonstart zu tun. Am Eingang wurden zuerst Reservierungen und danach Tickets oder Jahreskarten kontrolliert. In Warteschlangen, Shops, Gastronomie und Toilettenbereichen zeigten gruene Punkte im Abstand von zwei Metern, wo Gruppen warten sollten.
Auch der Betrieb der Attraktionen veraenderte sich. In den Fahrzeugen blieben Reihen frei, und auf den intensiveren Attraktionen galt Maskenpflicht, darunter Aztek Express, Bob Express, Dreamcatcher, Fury, Naga Bay, Oki Doki, Revolution, Sledge Hammer, Speedy Bob und Typhoon. Indoor-Warteschlangen wie bei Revolution erhielten besondere Aufmerksamkeit. Einige Angebote blieben vorerst geschlossen: Kinderland, El Paso, Glijbaan und The Forbidden Caves. Auf Achterbahnen wurden zudem keine Virtual-Reality-Brillen ausgegeben.
Fuer Besucher wurde der Parktag damit von neuen Routinen gepraegt: Abstand halten, desinfizieren, kontaktlos bezahlen und akzeptieren, dass nicht alles verfuegbar war. Rueckblickend zeigt die Wiedereroeffnung, wie stark Freizeitparks in dieser Phase Spontanitaet und Kapazitaet gegen kontrollierte Besucherfluesse eintauschen mussten.