Wissenschaftler messen emotionale Reaktionen auf Droomvlucht
Theme Park Science untersuchte mit der Breda University of Applied Sciences emotionale Reaktionen auf Droomvlucht. Erstbesucher zeigten deutlich stärkere Erregung als Efteling-Stammgäste, mit Spitzen in Kastelenrijk, Hemelburchten und Zompenwoud.
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Die Untersuchung von Theme Park Science betrachtete Droomvlucht aus einer ungewohnten Perspektive. Nicht Technik oder Renovierung standen im Mittelpunkt, sondern die Frage, warum die Attraktion emotional noch immer so gut funktioniert. Gemeinsam mit der Breda University of Applied Sciences wurden zwei Gruppen verglichen: regelmäßige Efteling-Besucher und Menschen, die den Park noch nie besucht hatten. Armbänder maßen während der Fahrt körperliche Erregung.
Das Ergebnis passt zu dem, was viele Fans intuitiv empfinden. Erstbesucher reagierten stärker als erfahrene Gäste, mit den deutlichsten emotionalen Spitzen in Kastelenrijk, Hemelburchten und Zompenwoud. Das sagt viel über die Dramaturgie von Droomvlucht: Die Fahrt steigert sich nicht wie eine Thrillride, sondern nutzt Raum, Musik, Licht und Überraschung, um Staunen an bestimmten Momenten aufkommen zu lassen. Die Videoaufnahmen boten außerdem seltene Drohnenbilder und Erklärungen zu jüngeren Neuerungen wie dynamischer LED-Beleuchtung. Mehr als dreißig Jahre nach der Eröffnung zeigt die Untersuchung, dass Droomvlucht nicht nur Nostalgie ist, sondern weiterhin messbare Reaktionen auslöst.