AtmosFear erhält vorübergehend eine VR-Version
Liseberg stattete AtmosFear zeitweise mit VR-Brillen aus und machte den 116 Meter hohen Freifallturm zu einem Science-Fiction-Erlebnis. Die Nutzung war kostenlos und freiwillig; die klassische Fahrt blieb möglich.
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Liseberg gab AtmosFear 2022 vorübergehend eine zusätzliche Ebene. Zum Saisonstart am 23. April konnten Besucher AtmosFear VR wählen: Der 116 Meter hohe Freifallturm wurde mit Virtual-Reality-Brillen ausgestattet. Aus der Auffahrt und dem Sturz wurde ein Science-Fiction-Abenteuer mit Wurmlöchern, Galaxien und Begegnungen mit Außerirdischen. Die normale Fahrt blieb erhalten; die VR-Variante war kostenlos und freiwillig.
Für die Umsetzung arbeitete Liseberg mit VR Coaster und Quarryfold Studios zusammen. Nach Angaben des Parks wurde der Film eng mit den Bewegungen des Turms synchronisiert, damit Bildwelt und realer Fall sich gegenseitig verstärken. Gerade deshalb fiel die Neuerung auf: VR war vor allem von Achterbahnen bekannt, während ein Freifallturm viel kürzer, direkter und intensiver wirkt. Liseberg stellte die temporäre Version entsprechend als seltenes und technisch anspruchsvolles VR-Erlebnis auf einem Drop Tower dar.
Für Gäste bedeutete die Änderung, dass AtmosFear, seit 2011 eine der markantesten Thrillattraktionen des Parks, zeitweise eine völlig andere Wirkung bekam, ohne seine klassische Fahrt zu verlieren. Zugleich passte der Zeitpunkt: Weil die Holzachterbahn Balder wegen Reparaturen geschlossen blieb, konnte Liseberg rund um eine bestehende Hauptattraktion dennoch etwas Neues anbieten.