Freizeitparks schließen Attraktionen wegen schweren Frühlingssturms
Ein schwerer Frühlingssturm legte im März 2015 in mehreren Parks Attraktionen still, von Pagode, Python und Joris en de Draak in der Efteling bis zu Troy, Dwervelwind und Booster Bike in Toverland. Auch Deutschland war stark betroffen: Holiday Park blieb geschlossen und Europa-Park ließ unter anderem Silver Star stehen.
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Der Frühlingssturm vom 31. März 2015 traf den Freizeitparkbetrieb in den Niederlanden und Deutschland gleichzeitig. Looopings meldete in den Niederlanden Windgeschwindigkeiten von mehr als 90 Kilometern pro Stunde, während deutsche Berichte den Sturm mit Böen über 150 Kilometern pro Stunde sogar als Orkan einstuften. Für die Parks war Sicherheit damit wichtiger als ein vollständiges Attraktionsangebot.
In der Efteling blieben Pagode, Python und Joris en de Draak vorerst außer Betrieb. Toverland schloss vorsorglich Troy, Dwervelwind, Booster Bike und den Survival Parcours; Maximus' Blitz Bahn stand außerdem wegen technischer Probleme still. Weil das Angebot so stark reduziert war, senkte Toverland den Tagespreis von 26 Euro auf 16,50 Euro. Julianatoren öffnete gar nicht, weil die Sicherheit der Besucher nicht garantiert werden konnte. Auch Slagharen meldete Einschränkungen.
In Deutschland waren die Folgen noch schwerer. Holiday Park blieb geschlossen, Europa-Park stoppte unter anderem Silver Star, und Phantasialand hielt mehrere Attraktionen am Boden. Für Besucher bedeutete der Sturm Unsicherheit, geänderte Wege und manchmal einen komplett gestrichenen Ausflug. Historisch zeigt die Meldung, wie anfällig hohe, schnelle oder offene Attraktionen für extremes Wetter sind: Bei solchen Bedingungen zählt verantwortlicher Betrieb mehr als Beliebtheit.