Zwischenfall auf Madrider Wildwasserbahn Los Rápidos
Auf Los Rápidos im Parque de Atracciones de Madrid blieben zwei volle Boote stecken. Ein Boot drückte das andere nach unten, Wasser lief hinein, Besucher sprangen ans Ufer und niemand wurde verletzt.
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Los Rápidos sorgte im Juli 2011 wegen eines Schreckmoments auf dem Wasser für Aufmerksamkeit. Laut Looopings blieben an einem Montagnachmittag zwei voll besetzte Boote in der Wildwasserbahn des Parque de Atracciones de Madrid stecken. Danach verschärfte sich die Lage schnell: Ein Boot drückte das andere nach unten, sodass Wasser eindrang. Die Besucher mussten eilig ans Ufer springen, um aus der gefährlichen Situation herauszukommen. Eine technische Ursache für das Feststecken nennt die Quelle nicht, wohl aber, dass alle Fahrgäste unverletzt blieben.\n\nFür Besucher und Freizeitparkfans war das vor allem ein Sicherheitsvorfall, der zeigte, wie anfällig eine Rapid-River-Anlage werden kann, wenn Boote aufeinanderlaufen. Los Rápidos stand nicht wegen einer Neueröffnung oder eines Rekords in den Schlagzeilen, sondern weil eine vertraute Wasserattraktion plötzlich zur Notsituation wurde. Looopings ordnete den Vorfall zudem in einen größeren Parkzusammenhang ein und verwies auf ein früheres ähnliches Ereignis bei Walibi Belgium. Damit bekam die Nachricht mehr Gewicht als ein kleines lokales Missgeschick in Madrid: Sie erinnerte daran, dass dieser Attraktionstyp Risiken hat, die Betreiber ernst nehmen müssen.