Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an der Wildwasserbahn im Parc Astérix
Parc Astérix montierte große Sicherheitsnetze an den Booten von Romus et Rapidus, damit Fahrgäste während der Fahrt nicht ins Wasser geraten. Die Maßnahme gab der Intamin-Wildwasserbahn ein sichtbares Sicherheitsupdate, auch vor dem Hintergrund des tödlichen Unfalls von 2006.
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Parc Astérix nahm 2016 eine auffällige Sicherheitsänderung an Romus et Rapidus vor. An den runden Booten der Wildwasserbahn wurden große Netze montiert, die verhindern sollen, dass Fahrgäste während der Fahrt ins Wasser geraten. Für eine Rapid-River-Anlage ist eine solche Anpassung sofort sichtbar: Sie verändert nicht den Streckenverlauf, wohl aber die Wahrnehmung der Fahrt und die Art, wie der Park Sicherheit vermittelt. Die Maßnahme hat durch die Geschichte der Attraktion besonderes Gewicht. Romus et Rapidus wurde 1989 eröffnet und von Intamin gebaut, also von demselben Hersteller wie Piraña in der Efteling und Radja River in Walibi Belgium. 2006 kam es an der Bahn jedoch zu einem tödlichen Unfall, bei dem ein belgischer Junge aus einem Boot fiel und ertrank. Danach blieb die Attraktion ein Jahr geschlossen, und der frühere Name La Descente du Styx verschwand. Für Besucher und Fans zeigt diese Meldung, wie sich eine klassische Wasserattraktion im Laufe der Jahre verändern kann, ohne ihr Grundkonzept aufzugeben. Romus et Rapidus blieb eine römisch thematisierte Wildwasserbahn, erhielt aber eine dauerhafte, sichtbare Sicherheitsebene, die unmittelbar aus ihrer eigenen Geschichte hervorgeht.