PETA kritisiert Fischgerichte bei Legoland Atlantis by SEA LIFE
PETA forderte Legoland Deutschland auf, keine Fischgerichte mehr anzubieten, weil Besucher in Atlantis by SEA LIFE zuerst lebende Fische sehen. Der Park hatte zunächst nicht reagiert.
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Legoland Deutschland geriet im November 2017 wegen Kritik der Tierrechtsorganisation PETA in die Schlagzeilen. Die Organisation störte sich daran, dass Besucher in Legoland Atlantis by SEA LIFE zunächst durch eine überdachte Unterwasserwelt mit 535.000 Litern Wasser und mehr als zweitausend Fischen gehen und anschließend in einem nahegelegenen Restaurant Fischgerichte bestellen können.
PETA forderte den Park auf, künftig nur noch vegane Speisen anzubieten. Die Kritik bezog sich ausdrücklich auf die Wirkung der Attraktion: Weil Atlantis by SEA LIFE lebende Fische in den Mittelpunkt stellt, vermittle der Verkauf von Fisch nach Ansicht der Organisation ein widersprüchliches Signal. Zugleich machte PETA deutlich, dass sie Aquarien in Freizeitparks grundsätzlich ablehnt. Legoland Deutschland hatte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht reagiert.
Für die Geschichte von Atlantis by SEA LIFE ist diese Episode bemerkenswert. Sie zeigt, dass die Attraktion nicht nur als ruhige Familien- und Indoor-Erlebniswelt wahrgenommen wird, sondern auch Fragen zu Tierhaltung, Gastronomie und Verantwortung in einem Freizeitpark auslöst. Für Besucher und Fans ordnet das den Sea-Life-Bereich innerhalb von Legoland Deutschland breiter ein: als Lego-Unterwasserwelt, aber auch als Anlage mit echten Tieren und entsprechend sensibler Außenwirkung.