Brand zerstört Teil der Legoland-Miniaturwelt
Ein nächtlicher Brand beschädigte im Mai 2024 einen Teil von Miniland in LEGOLAND Billund. Vermutet wurde ein Kurzschluss an einer Ladestation für Miniaturautos; mehrere Szenen schmolzen und die elektrischen Anlagen wurden überprüft.
Mehr Kontext
Ende Mai 2024 erlitt Miniland im LEGOLAND Billund einen deutlichen Rückschlag. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brach in einem Hafenbereich der Miniaturwelt ein Feuer aus. Personen waren nicht vor Ort, doch mehrere Lego-Szenen wurden schwer beschädigt oder schmolzen durch die Hitze. Erste Vermutungen deuteten auf einen Kurzschluss an einer Ladestation für Miniaturautos hin. Die Feuerwehr konnte den Brand relativ schnell löschen, dennoch galten einige Dekorationen als verloren. Für Besucher ist die Nachricht wichtig, weil Miniland von Details, Wiedererkennung und ständiger Pflege lebt. Ein beschädigtes Modell ist hier nicht einfach ein einzelnes Requisit, sondern Teil einer größeren Landschaft aus rund zwanzig Millionen Lego-Steinen. Nach dem Brand begannen Mitarbeitende mit Reinigung und Aufräumarbeiten. Außerdem ließ der Park die elektrischen Anlagen in Miniland erneut prüfen, was angesichts beweglicher Autos, Boote und Beleuchtung naheliegt. Historisch ist der Brand ein auffälliger Moment in der langen Geschichte von Miniland: keine Erneuerung, sondern ein Hinweis darauf, wie verletzlich einer der bekanntesten Bereiche des ursprünglichen Legoland sein kann.