Mädchen nach Sturz in der Tomb-Blaster-Warteschlange lebensgefährlich verletzt
Bei Tomb Blaster in Chessington wurde ein vierjähriges Mädchen schwer verletzt, nachdem es von einer Brücke in der Warteschlange gestürzt war. Die Darkride blieb anschließend bis auf Weiteres für Untersuchungen geschlossen.
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Ein schwerer Vorfall rückte Tomb Blaster im Juni 2012 plötzlich in ein anderes Licht. Während der Wartezeit für die interaktive Darkride in Chessington World of Adventures stürzte ein vierjähriges Mädchen von einer Brücke in der Warteschlange. Nach Angaben von Looopings rutschte sie in rund vier Metern Höhe durch einen Holzzaun.
Die Verletzungen waren gravierend. Das Kind erlitt unter anderem einen Schädelbasisbruch und gebrochene Rippen; außerdem kam es zu Blutungen in Leber und Nieren. Sie wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Für Besucher und Freizeitparkfans war vor allem der Ort des Unglücks erschütternd: Es passierte nicht während der Fahrt, sondern in der Warteschlange einer Familien-Darkride, die gerade viele Kinder und Eltern anzieht.
Chessington wollte sich zu diesem Zeitpunkt nicht zu möglichen Mängeln an der Warteschlange äußern. Der Park schloss Tomb Blaster jedoch bis auf Weiteres für Untersuchungen. Damit wurde der Vorfall Teil der Geschichte der Attraktion, weil sich der Blick von der Inszenierung der Fahrt auf Warteschlangensicherheit und betriebliche Verantwortung verlagerte. Bei einer abenteuerlichen Darkride mit ägyptischem Thema zeigte diese Nachricht, wie wichtig auch die weniger sichtbaren Bestandteile einer Attraktion sind: Zäune, Wege und Aufsicht prägen das Sicherheitsgefühl genauso wie Fahrzeuge und Kulissen.